ÜBER
Ein Mixtape-Album für die Menschen, die du magst.
Side A ist ein kleiner Werkzeugkasten, mit dem du Sprachnachrichten und Fotos von Freund:innen und Familie sammelst — und daraus eine fertige Druckvorlage im Cassette-Look mit QR-Codes zu jedem Track generierst.
Du beginnst ein Mixtape, verbindest dein Google Drive (dort landen Originale dauerhaft), bekommst zwei Links: einen für dich (Admin) und einen, den du an alle weitergibst, die etwas beitragen sollen. Wenn du fertig kuratiert hast, generierst du die A5-Druckvorlage — Drucken lässt du sie bei deinem Lieblings-Service (z.B. saal-digital.de, blurb.com oder einer lokalen Druckerei).
Wofür sich das eignet
- 01Runde Geburtstage — 18, 30, 50, 80. Eine Sammlung der Stimmen, die dir wichtig sind.
- 02Hochzeiten — der Brautpaar-Mixtape mit Glückwünschen und Erinnerungen aus dem ganzen Freundeskreis.
- 03Abschiede — Trauer, Umzug, Ruhestand. Eine Kassette als gemeinschaftliches „auf-Wiedersehen".
- 04Klassentreffen, Vereinsjubiläen, Dank an einen besonderen Menschen — überall wo viele Stimmen einen Moment markieren wollen.
So funktioniert's
- 01Mixtape beginnen. Empfänger:in, Anlass, Frist. Du verbindest dein Google Drive — dort wird automatisch ein Hauptordner „SIDE A" mit einem Unter-Ordner pro Mixtape angelegt. Side A hat nur Zugriff auf diesen einen Ordner.
- 02Beitrags-Link teilen. Beitragende öffnen den Link am Handy, drücken einen vintage Cassette-Recorder- Button, sprechen ihre Nachricht ein und laden ein Polaroid fürs Album hoch.
- 03Kuratieren. In deiner Admin-Ansicht setzt du Track-Reihenfolge und Layout-Größe und blendest aus, was nicht ins Album soll. Manuell nachpflegen kannst du Beiträge auch — zum Beispiel wenn Oma Gerda lieber per WhatsApp eine Sprachnachricht schickt.
- 04Druckvorlage generieren + drucken lassen. Side A erstellt dir die fertige A5-quer-Druckvorlage im Mixtape-Look mit QR-Code pro Track. Auf der Rückseite ein QR auf den Drive-Ordner — falls die Domain side-a.de irgendwann nicht mehr läuft, bleiben die Originale erreichbar. Den Druck übernimmst du selbst bei deinem Lieblings-Service.
Wem gehören die Daten
Audios und Fotos liegen ausschließlich in deinem eigenen Google Drive — nicht auf unseren Servern. Wir speichern in unserer Datenbank nur die Metadaten (Name, Beziehung, Track-Nummer etc.) und den Verweis auf die Drive-Datei. Du behältst die volle Kontrolle: Drive-Ordner verschieben, teilen, löschen — alles deins. Mehr in der Datenschutzerklärung.
Hintergrund
Side A entstand im Mai 2026 zum Anlass eines bevorstehenden 18. Geburtstags — als Geschenk, das mehr ist als ein Strauß WhatsApp-Sprachnachrichten in einem Chat-Verlauf, der irgendwann verschwindet. Eine Kassette aus den Stimmen aller, die dem Empfänger nahestehen, gedruckt und in der Hand zu halten.
Wir kommen aus einer Zeit, in der man neben dem Radio saß, mit dem Finger auf REC, und gehofft hat, dass der Moderator endlich die Klappe hält. Eine Mixtape war Geduld plus Geschmack plus Glück. Das versuchen wir in Side A festzuhalten — nicht die Technik, sondern das Gefühl.
Cassette-ABC für alle nach 1995
Cassetten haben zwei Seiten. Side A war traditionell die wichtigere — die Lieblingssongs, der Anfang der Geschichte. Wenn man jemandem ein Mixtape gemacht hat, war Side A das, was man wollte, dass die Person zuerst hört. Bei uns: deshalb der Name.
Bezeichnung der Spielzeit: C-60 = 60 Minuten gesamt, also 30 Minuten pro Seite. C-90 war der Standard für Mixtapes. Unser 5-Minuten-Limit pro Track entspricht einem wirklich langen Song — genug Raum für eine Geschichte, kurz genug, dass das Mixtape schön abwechslungsreich bleibt.
Magnetband-Sorte. IEC I war Eisenoxid-Beschichtung („Ferric"), die billigste und häufigste — perfekt für Sprache und Mixtapes von Freund:innen. IEC II (Chromdioxid) war für audiophile, IEC IV (Metall) das Premium-Tape, mit dem man heimlich Konzerte mitschnitt.
Rauschunterdrückung von Dolby Laboratories. Dolby B und C komprimierten leise Passagen beim Aufnehmen und expandierten sie beim Abspielen, damit das Bandrauschen weniger störte. Ungeschriebene Regel im Mixtape-Volk: aufnehmen mit Dolby B, abspielen mit Dolby off — das gab den Höhen einen Knack, den niemand erklären konnte.
An echten Cassetten-Decks musste man REC und PLAY gleichzeitig drücken, um aufzunehmen — sonst lief das Band nur ohne Aufnahme. Eine mechanische Sicherung gegen das versehentliche Überschreiben einer geliebten Mixtape. Bei uns gilt die Geste optisch (REC und PLAY rasten zusammen ein), aber wir drücken PLAY automatisch mit — damit die Bedienung möglichst einfach bleibt.
Wenn dir das Konzept gefällt: beginn dein eigenes Mixtape. In unserer Testphase ist es noch kostenlos, und der Datenfluss bleibt nachvollziehbar.